Petra Frenzel


Logopädin/ Stottertherapeutin IIST

Therapieschwerpunkte 2



Intensivtherapie von Schulkindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 15 Jahren in den Osterferien 2014




Je nach Bedarf und Therapieziel werden die Kinder und Jugendlichen nach folgenden Schwerpunkten und in verschiedenen Phasen behandelt (in Anlehnung nach dem von Sandrieser und Schneider entwickelten Therapiekonzept SCHUL-KIDS).

Information:

Nach der Anamnese und der Diagnostik werden die Eltern über die Sprechstörung durch den Therapeuten informiert. Ich werde den Eltern mein Wissen zur Verfügung stellen, damit wir gemeinsam den Kindern und Jugendlichen helfen können und die Symptome sich reduzieren, oder dass das Stottern ganz verschwindet.

Desensibilisierung:

Ziel dieser Phase ist es, durch den Abbau von Sprechangst eine Basis zu schaffen, um Veränderungen bewirken zu können.

Identifikation:

In dieser Phase wird die Wahrnehmung für die eigenen Symptome gefördert. Nur bei einer adäquaten Symptomwahrnehmung ist es möglich, diese in ihrem Auftreten zu verändern. Zudem wird der eigene Mundraum erforscht: "Was passiert wenn ich spreche, wenn ich stottere?"

Dabei wird eine Mappe angefertigt, z.B. mit einer Skizze des Mundraumes, wo werden welche Laute gebildet? usw.

Modifikation:

Sobald das Kind oder der Jugendliche seine echten Symptome gelassen erkennen und identifizieren kann, wird zur 4.Therapiephase übergegangen.

Hier ist das Therapieziel einen Gewinn an Sprechkontrolle zu erreichen. In dieser Phase werden verschiedene Techniken, je nach Schweregrad des Stotterns angeboten und individuell auf den Therapieteilnehmer/in abgestimmt.

Dies erfolgt in verschiedenen Ebenen:
• Wortebene
• Satzebene
• gelenkte Rede
• Spontansprache

Auf der Stufe der Spontansprache werden schließlich als weitere Steigerung, Stressoren gesetzt:
• Zeitdruck
• ungünstige Zuhörerreaktionen
• • ungünstige Gesprächssituationen (Zahl der Zuhörer nimmt zu, Telefonat mit Fremden usw.)

Generalisierung:
Hier wird der Transfer des Erlernten in den Alltag gewährleistet. Das heißt Alltagstraining in der Schule, zu Hause mit Diktiergerät oder Tonbandaufnahmen, Ausarbeitung und Halten von Referaten usw.

Nachsorge bei Bedarf

  Petra Frenzel © 2014
   
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