Petra Frenzel


Logopädin/ Stottertherapeutin IIST

Therapieschwerpunkte



Therapiebausteine der Intensivtherapie:


Identifikation/ Vorzeitige Symptomwahrnehmung
hierbei entwickelt der Betroffene eine gute Sensibilität für seine sprech-und stottermotorischen Abläufe aufzubauen sowie das Stottern zu versachlichen

Modifikationstechnik
Innerhalb der Therapie des Stotterns mit Jugendlichen und Erwachsenen haben sich zwei unterschiedliche Richtungen "Stottermodifikation" und "Fluency shaping"-grundsätzlich bewährt.

Je nach Sheweregrad des Betroffenen arbeite ich mit beiden Techniken. Meine jahrelange Erfahrung als Stottertherapeutin und der Besuch regelmässiger Fortbildungsveranstaltungen, haben es mir ermöglicht beide Techniken weiterzuentwickeln, sodass ich den Klienten ein Höchstmass an Sprechkontrolle und Natürlichkeit gewährleisten kann. Für Betroffene mit einer hohen Stotterrate hat sich die Fluency shaping Technik bewährt, sie ermöglicht ein hohes Mass an kontrolliertem Sprechfluss.

Diese Technik ist leicht zu erlernen sie schließt stottermotorische Spannung aus sie stellt eine flüssige Kontrollform dar sie erlaubt in den flüssigen Sprechanteilen weiterhin ein spontanes Sprechen sie ist in hohem Masse individualisierbar Ziel von Fluency shaping ist es, durch Einflussnahme auf das gesamte Sprechverhalten das Auftreten von Stotterereignissen weitgehend zu unterbinden und ein kontrolliertes flüssiges Sprechen zu ermöglichen. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass der Betroffene eine größtmögliche Natürlichkeit mit einem Höchstmaß an Kontrolle und Flüssigkeit zu verbinden.

Transfer/Übertragung des flüssigen Sprechens in den Alltag:
hohe Trainingsintensität, wie Telefonieren, Ansprechen Fremder, Referate vor Gruppen halten Auswertung von Diktiergerätaufnahmen, Checklisten, ausführliche Reflexion gezielte Übertragung in alle Kommunikationsbereiche Information und Einbeziehung der Sozialpartner

Rückfallprophylaxe durch rechtzeitiges Gegensteuern durch fortlaufende Selbstbeobachtung und Eigenreflexion gezielter Einsatz von Diktiergerät und Checkliste DVD-Dokumentation des eigenen Therapieverlaufs Skype-Runden von ehemaligen Therapieteilnehmern und der Therapeutin Telefonkontakte mit der Therapeutin Nachbetreuung, Auffrischung und Festigung der Techniken mit individueller Schwerpunktsetzung